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Neues Energieeffizienz-Netzwerk startet am Chemiestandort Bitterfeld-Wolfen

In der enviaM-Gruppe startet ein neues Energieeffizienz-Netzwerk in Bitterfeld-Wolfen. envia THERM als Energiedienstleister für den Chemiestandort arbeitet gemeinsam mit acht weiteren regionalen Unternehmen im „Energieeffizienz-Netzwerk für den Chemiestandort Bitterfeld-Wolfen“ zusammen. enviaM-Vertriebsvorstand Dr. Andreas Auerbach gab heute den Startschuss im Wolfener Rathaus. Die Eröffnung fand im Beisein von Sachsen-Anhalts Staatssekretär Klaus Rehda vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie und Petra Wust, Oberbürgermeisterin von Bitterfeld-Wolfen, statt.

„Im Rahmen der Energiewende ist energieeffizientes Handeln von zentraler Bedeutung“, sagt Dr. Andreas Auerbach. „Die enviaM-Gruppe als führender regionaler Energiedienstleister sieht sich in einer besonderen Verantwortung, denn wir haben alle Voraussetzungen, um hier umfassend zu unterstützen. Mit starken Netzwerken handeln wir eigenverantwortlich, nutzen Synergien und helfen uns als gleichberechtigte Teilnehmer gegenseitig.“

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff lobt das neue Netzwerk: „Energieeffizienz hat klare wirtschaftliche und ökologische Vorteile. Die Unternehmen und natürlich auch die Haushalte sparen bares Geld. Gleichzeitig sinken die CO2-Emissionen. Selten wirken wirtschaftliche und ökologische Aspekte so harmonisch zusammen. Gerade für energieintensive Betriebe ist Energieeffizienz eine große Chance, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.“
Zum Netzwerk gehören Unternehmen, die am Chemiestandort Bitterfeld-Wolfen ansässig sind. Sie definieren gemeinsame Ziele und erarbeiten Maßnahmen, die die Energieeffizienz steigern und den CO2-Ausstoß reduzieren. Die Partner profitieren einerseits von individuellen Energieeinsparungslösungen und andererseits von dem gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Regelmäßig stattfindende Netzwerktreffen unter Einbezug externer Fachexperten unterstützen den Wissenstransfer untereinander. Als Initiator bietet die enviaM-Gruppe allen Teilnehmern Unterstützung für ein Energieaudit und bei der Weiterführung ihres Energiemanagementsystems an.
„Wir versprechen uns vom Netzwerk eine enge Zusammenarbeit mit den Unternehmen des Chemiestandortes, mit denen wir bereits durch die Verarbeitung unserer Produkte stark verbunden sind, und freuen uns auf den Best Practice Transfer mit den anderen Teilnehmern“, sagt Stefan Kauerauf, Werkleiter der Akzo Nobel Industrial Chemicals GmbH.
Mit der Netzwerkgründung unterstützt die enviaM-Gruppe die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke aus dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) der Bundesregierung. Demnach sollen bundesweit bis zum Jahr 2020 rund 500 neue Netzwerke entstehen. Die enviaM-Gruppe hat bereits mehrere Netzwerke für verschiedene Zielgruppen ins Leben gerufen. Im Netzwerk des Chemiestandortes Bitterfeld fungiert die Tochtergesellschaft envia THERM als Netzwerkträger und -mitglied. Weitere Unternehmen am Chemiestandort haben bereits ihr Interesse zur Teilnahme signalisiert.

Bild: enviaM

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